Österreich fällt bei Umwelttechnik zurück
Die Umwelttechnik bleibt auch in turbulenten Zeiten ein wichtiger Wachstumsmarkt. In Österreich rangierte die Entwicklung dieser Branche allerdings schon vor Ausbruch der Krise unterhalb des internationalen Durchschnitts. Die Gründe dafür liegen in härter werdendem Wettbewerb, geringer Effizienz und der Fokussierung auf das Midtech-Segment. Mit gezielten Exportoffensiven, Programmen zur Produktivitätssteigerung und höheren F&E-Ausgaben können österreichische Unternehmen weiterhin am Weltmarkt bestehen. Das sagte Rupert Petry, Managing Partner im Wiener Büro von Roland Berger, anlässlich der Veröffentlichung des deutschen GreenTech-Atlas 2.0.
Auch in Krisenzeiten zeigt sich die Umwelttechnik weltweit als Wachstumsmarkt. Umwelttechnik: Dazu zählen Umweltfreundliche Energien & Energiespeicherung, Energieeffizienz, Rohstoff- und Materialeffizienz, Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Wasserwirtschaft sowie Nachhaltige Mobilität. Die jährlichen Umsätze in diesen Bereichen werden sich bis 2020 auf 3,1 Billionen Euro mehr als verdoppeln. Der Umweltbereich ist weltweit schon heute umsatzstärker als der Maschinenbau und entwickelt sich zu einer Leitindustrie. Die Wirtschaftskrise wird diesen Prozess nur kurzfristig bremsen.
Österreich hinkt bei Wachstum hinterher
Während die Wachstumsraten in den Jahren 2005 bis 2007 jedoch weltweit bei über 18 Prozent und in Deutschland bei mehr als 15 Prozent lagen, hat die Dynamik hierzulande schon vor Ausbruch der Wirtschaftskrise nachgelassen. Das jährliche Wachstum betrug in Österreich nur 12 Prozent. Damit lag der Umweltbereich etwa gleichauf mit der Metallindustrie und deutlich hinter den Maschinen- und Anlagenbauern (17 Prozent). Österreich droht den Anschluss an die Weltspitze zu verlieren. Zwar bietet die starke Exportorientierung heimischer Unternehmen – zwei Drittel der Umsätze gehen ins Ausland – nach wir vor eine gute Ausgangsbasis und interessante Perspektiven. Die Exportquote ist in den vergangenen Jahren sogar leicht gestiegen, der Wettbewerbsdruck nimmt jedoch zu. Die Märkte befinden sich im Umbruch: Es bilden sich derzeit globale Markt- und Technologieführer heraus, die in den nächsten Jahren verstärkt nach Europa drängen werden. So stammt schon jetzt ein Viertel aller Biokraftstoffanlagen aus den USA und in China werden drei Viertel aller industriellen Solarthermie-Anlagen installiert.
Unternehmen müssen produktiver und innovativer werden
Um auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bestehen zu können, müssen österreichische Umwelttechnologie-Unternehmen in erster Linie ihre Produktivität – und damit ihre Finanzkraft – stärken. So wuchsen die Umsätze etwa in der Sachgüterindustrie zwischen 2003 und 2007 durchschnittlich sechsmal so stark wie die Mitarbeiterzahlen, im Umweltbereich aber nur doppelt so stark. In Krisenzeiten ist die Effizienz eines Unternehmens ein entscheidender Faktor. "Für uns stellt sich die Frage, ob die Unternehmen hier ausreichend vorgesorgt haben", meinte Petry.
Aufholen muss Österreich auch bei der Innovation. Wie in anderen Branchen sind heimische Unternehmen auch bei der Umwelttechnik vor allem im Midtech-Bereich zu finden. Nachhaltigen Erfolg kann aber nur die Fokussierung auf das Hightech-Segment bringen. Während in Deutschland die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung im Umwelttechnikbereich 4,5 Prozent betragen, liegen sie in Österreich bei gerade einmal 2,4 Prozent – und damit unter dem nationalen Durchschnitt von 2,6 Prozent. "Österreichische Unternehmen müssen mittels Innovationsmanagement ihre Innovationskraft deutlich steigern. Denn nur mit dem Sprung vom Mid- ins Hightech-Segment lässt sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sichern", schloss Petry.
Auch in Krisenzeiten zeigt sich die Umwelttechnik weltweit als Wachstumsmarkt. Umwelttechnik: Dazu zählen Umweltfreundliche Energien & Energiespeicherung, Energieeffizienz, Rohstoff- und Materialeffizienz, Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Wasserwirtschaft sowie Nachhaltige Mobilität. Die jährlichen Umsätze in diesen Bereichen werden sich bis 2020 auf 3,1 Billionen Euro mehr als verdoppeln. Der Umweltbereich ist weltweit schon heute umsatzstärker als der Maschinenbau und entwickelt sich zu einer Leitindustrie. Die Wirtschaftskrise wird diesen Prozess nur kurzfristig bremsen.
Österreich hinkt bei Wachstum hinterher
Während die Wachstumsraten in den Jahren 2005 bis 2007 jedoch weltweit bei über 18 Prozent und in Deutschland bei mehr als 15 Prozent lagen, hat die Dynamik hierzulande schon vor Ausbruch der Wirtschaftskrise nachgelassen. Das jährliche Wachstum betrug in Österreich nur 12 Prozent. Damit lag der Umweltbereich etwa gleichauf mit der Metallindustrie und deutlich hinter den Maschinen- und Anlagenbauern (17 Prozent). Österreich droht den Anschluss an die Weltspitze zu verlieren. Zwar bietet die starke Exportorientierung heimischer Unternehmen – zwei Drittel der Umsätze gehen ins Ausland – nach wir vor eine gute Ausgangsbasis und interessante Perspektiven. Die Exportquote ist in den vergangenen Jahren sogar leicht gestiegen, der Wettbewerbsdruck nimmt jedoch zu. Die Märkte befinden sich im Umbruch: Es bilden sich derzeit globale Markt- und Technologieführer heraus, die in den nächsten Jahren verstärkt nach Europa drängen werden. So stammt schon jetzt ein Viertel aller Biokraftstoffanlagen aus den USA und in China werden drei Viertel aller industriellen Solarthermie-Anlagen installiert.
Unternehmen müssen produktiver und innovativer werden
Um auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bestehen zu können, müssen österreichische Umwelttechnologie-Unternehmen in erster Linie ihre Produktivität – und damit ihre Finanzkraft – stärken. So wuchsen die Umsätze etwa in der Sachgüterindustrie zwischen 2003 und 2007 durchschnittlich sechsmal so stark wie die Mitarbeiterzahlen, im Umweltbereich aber nur doppelt so stark. In Krisenzeiten ist die Effizienz eines Unternehmens ein entscheidender Faktor. "Für uns stellt sich die Frage, ob die Unternehmen hier ausreichend vorgesorgt haben", meinte Petry.
Aufholen muss Österreich auch bei der Innovation. Wie in anderen Branchen sind heimische Unternehmen auch bei der Umwelttechnik vor allem im Midtech-Bereich zu finden. Nachhaltigen Erfolg kann aber nur die Fokussierung auf das Hightech-Segment bringen. Während in Deutschland die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung im Umwelttechnikbereich 4,5 Prozent betragen, liegen sie in Österreich bei gerade einmal 2,4 Prozent – und damit unter dem nationalen Durchschnitt von 2,6 Prozent. "Österreichische Unternehmen müssen mittels Innovationsmanagement ihre Innovationskraft deutlich steigern. Denn nur mit dem Sprung vom Mid- ins Hightech-Segment lässt sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sichern", schloss Petry.

