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ÖSTERREICH
 
 

Auswirkungen der Finanzkrise auf Österreich und MOE

Fast drei Viertel der österreichischen Führungskräfte erwarten, dass sich die wirtschaftliche Lage in Europa weiter verschlechtern wird. Kein eindeutiges Stimmungsbild gibt es in Mittel- und Osteuropa (MOE): 54 Prozent der Manager gehen von einer weiteren Verschlechterung aus, 39 Prozent schätzen die Lage als unklar ein. Generell erwarten die Befragten in ihren jeweiligen Branchen ein Nullwachstum oder einen leichten Rückgang in Westeuropa und eine Verlangsamung des Wachstums in Mitteleuropa. Die Einschätzungen zu Russland reichen von reduziertem Wachstum bis zu Umsatzrückgängen von mehr als zehn Prozent.

Wie konkret sich die Krise bereits heute auswirkt, zeigt die Tatsache, dass 53 Prozent der österreichischen und 42 Prozent der russischen und ukrainischen Unternehmen über Probleme bei der Finanzierung klagen. 42 Prozent der osteuropäischen und 28 Prozent der mitteleuropäischen Unternehmen verzeichnen Rückgänge beim Auftragseingang. In Österreich liegt dieser Wert bei 26 Prozent. Für 2009 rechnen 68 Prozent der österreichischen, 25 Prozent der mittel- und 37 Prozent der osteuropäischen Manager mit weniger Aufträgen. Fast alle der befragten Unternehmen bereiten sich auf härtere Zeiten vor. In Österreich stehen Kostensenkungsprogramme (69%) und gekürzte Budgets für 2009 (69%) an der Spitze, gefolgt von Einstellungsstopps (54%). Mitteleuropa konzentriert sich auf kleinere Budgets (63%), Kostensenkungen (60%) und ein strengeres Cash Management (53%). In Russland und der Ukraine liegen Kostensenkungsprogramme (68%) vor Einstellungsstopps (63%), reduzierten Budgets und einem strengeren Cash Management (je 58%).

Im Zuge der Marktstudie wurden im November 2008 über 250 Führungskräfte aus Österreich und MOE zu den Auswirkungen der Finanzkrise online befragt.

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