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ÖSTERREICH
 
 

Push the bottom line 2007

Österreichische Unternehmen reagieren nach wie vor zu langsam auf Krisensituationen: 60 Prozent (2004: 55%) bleiben länger als ein Jahr unentdeckt. Hier reagieren die Unternehmen erst, wenn sich die strategische Krise auch in den Ergebnissen niederschlägt. Doch andererseits ergreifen immer mehr Unternehmen bereits bei strategischen Problemen Maßnahmen zur Performanceverbesserung. So ist der Anteil von Unternehmen, die erst bei Eintreten einer Liquiditätskrise aktiv werden, seit 2004 um mehr als die Hälfte zurückgegangen (aktuell 5 Prozent), denn immer weniger von ihnen geraten in einen Liquiditätsengpass.

Bei den Frühwarnsystemen wie Management-Informationssystemen (MIS), monatlichen Meetings oder strategischen Planungen besteht noch eine Diskrepanz zwischen dem Erkennen der Bedeutung und der tatsächlichen Umsetzung. Bei Letzterer liegt Österreich im europäischen Durchschnitt.

Des Weiteren gibt es eine klare Tendenz weg von klassischen rein kostenmäßigen Restrukturierungsmaßnahmen hin zu wachstumsorientierten Aktivitäten. Die Steigerung des Umsatzes hat mittlerweile den gleichen Stellenwert wie die Reduzierung von Personalkosten. Wichtigste Erfolgsfaktoren für solche Projekte sind das Commitment des Managements, die Kommunikation der Ziele und des Projektfortschritts sowie eine schnelle Umsetzung. Kurz- bis mittelfristig setzen österreichische Unternehmen weiterhin auf das Wachstum im Ausland, die meisten in den mittel- und osteuropäischen Staaten.

Für die Studie wurden 450 Unternehmen diverser Branchen in Österreich befragt und die Ergebnisse mit ähnlichen Untersuchungen in Österreich und MOE aus den vergangenen Jahren verglichen.

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