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ÖSTERREICH
 
 

Russland und Ukraine – Investieren in der Krise?

Russland und die Ukraine sind von der globalen Wirtschaftskrise besonders stark betroffen. Die Gründe für den Absturz liegen nicht nur in der globalen Finanzkrise, sondern auch in Struktur- und Effizienzproblemen und einer Überhitzung der Wirtschaft in den vergangenen Jahren. In der Ukraine beeinflusst die politische Instabilität die Wirtschaft zusätzlich. Von den Auswirkungen sind auch österreichische Unternehmen betroffen, die 51 Milliarden Euro in beiden Ländern investiert haben. Doch mittel- und langfristig sind die wirtschaftlichen Aussichten in beiden Märkten positiv. Roland Berger Strategy Consultants rät internationalen Investoren, sich an die geänderten Bedingungen anzupassen und sich schon jetzt auf den kommenden Aufschwung vorzubereiten.

Hauptproblem der beiden Volkswirtschaften ist die Fokussierung auf Rohstoffe. Produkte mit hoher Wertschöpfung werden hauptsächlich importiert. Dazu kommt, dass die Infrastrukturen in beiden Ländern stark vernachlässigt wurden. Ein Drittel der Straßen sind nur eingeschränkt benutzbar und das Schienennetzwerk ist veraltet. Auch hinsichtlich Effizienz und Innovationskraft wird die Krise den Abstand zu westlichen Unternehmen weiter vergrößern. Trotzdem ist die mittel- und langfristige Perspektive für beide Länder positiv, der Einstieg derzeit günstig wie nie.

Vortragende:

Dr. Uwe Kumm, Managing Partner Russland, GUS und Baltikum, Roland Berger Strategy Consultants, Moskau

Dr. Roland Falb, Geschäftsführer und Managing Partner Österreich und Südosteuropa, Roland Berger Strategy Consultants, Wien

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