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ÖSTERREICH
 
 

Global Footprint Design

Österreichs international sehr gut positionierte Industrie wird in den nächsten fünf Jahren weiter Wertschöpfung ins Ausland verlagern. Dabei kommt dem richtigen Standort-Mix eine immer bedeutendere Rolle zu. Roland Berger Strategy Consultants hat in einer neuen Studie "Global Footprint Design – die Spielregeln der internationalen Wertschöpfung beherrschen" Erfolgsfaktoren für Aufbau und Management eines erfolgreichen Standortportfolios untersucht. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch im Rahmen eines Business Breakfast in Wien vorgestellt.

"Unter dem 'Global Footprint' eines Unternehmens versteht man die Aufstellung der einzelnen Wertschöpfungsstufen in einem globalen Netzwerk, die einem geografischen Fußabdruck gleicht", erklärt Roland Falb, Partner und Geschäftsführer des Wiener Büros von Roland Berger. Um den richtigen "Global Footprint" für ein Produktionsunternehmen zu ermitteln, sind in einem ersten Schritt jene Teile der Wertschöpfungskette zu definieren, die zu den Kernkompetenzen des Unternehmens zählen. Danach werden unter Berücksichtigung von Qualität, Kosten und Verfügbarkeit die optimalen Standorte für diese Wertschöpfungsstufen in einem weltweiten Unternehmensnetzwerk ermittelt. Der Prozess wird als Global Footprint Design bezeichnet.

Vortragende:

Dr. Roland Falb, Geschäftsführer und Partner, Roland Berger Strategy Consultants, Wien

DI Rainer Zellner, Vorstandsvorsitzender der Semperit Holding AG

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