Hybrid-Technologie, verbesserte Aerodynamik und alternative Kraftstoffe senken CO2-Emissionen bei LKW
Bei neuen Nutzfahrzeugen ist bis 2020 Senkung der CO2-Emissionen um bis zu 30 Prozent zu erwarten
Bis 2020 werden strikte Vorgaben für CO2-Emissionen bei LKW erwartet, eine Senkung um bis zu 30 Prozent ist realistisch. Dieses Ziel kann aber nur über eine Kombination verschiedener Technologien erreicht werden. So sind radikale Veränderungen im Fahrzeugdesign, beispielsweise bei der Aerodynamik, notwendig. Unter den neuen alternativen Technologien wird bis 2020 nur der Hybridantrieb eine bedeutende Rolle spielen. Damit lässt sich – je nach eingesetzter Technologie – der CO2-Ausstoß im Stadtverkehr um bis zu einem Drittel senken. Diesel wird auch in zehn Jahren nach vor die wichtigste Kraftstoffart sein, der Einsatz alternativer Kraftstoffe wird aber weiter zunehmen. Das sind die Ergebnisse der neuen Roland Berger Studie "Truck Powertrain 2020 – Mastering the CO2 Challenge", für die über 50 Interviews mit führenden Managern und Branchenexperten auf der ganzen Welt geführt wurden.
Die Entwicklung neuer alternativer Antriebstechnologien ist unerlässlich, um die Abhängigkeit vom Öl zu reduzieren und die Auswirkungen der Treibhausgase einzudämmen. Nur mit dem kombinierten Einsatz von Hybrid- und Elektroantrieben, Brennstoffzellen und alternativen Kraftstoffen, der weiteren Optimierung herkömmlicher Verbrennungsmotoren sowie zusätzlichen Fahrzeugverbesserungen lässt sich die angestrebte Reduzierung der CO2-Emissionen verwirklichen. Es steht eine breite Palette potenzieller Antriebstechnologien zur Verfügung, um die ambitionierten Ziele der Regierungen zur Senkung der CO2-Emissionen zu erreichen. Doch nicht alle diese Technologien werden tatsächlich Eingang in die Serienproduktion finden. Externe Faktoren wie Lobby-Arbeit, technische Entwicklungen in anderen Branchen und die geschickte Nutzung von Kooperationen und Allianzen werden mit darüber entscheiden, welcher Technologie-Mix sich künftig in der Nutzfahrzeugindustrie durchsetzen wird.
Hybrid-Antriebe werden sich bis 2020 in bestimmten Segmenten etablieren
Alle Sektoren sind zum Handeln aufgerufen, um die ambitionierten, von der International Energy Agency (IEA) kalkulierten Ziele zu erfüllen. Aufgrund des Interesses der Städte an umweltfreundlichen Fahrzeugen ist bis 2020 mit der Einführung von Hybridantrieben bei Stadtbussen und städtischen Nutzfahrzeugen zu rechnen. Dieser Trend trifft, wenn auch in geringerem Maße, auch auf Lastkraftwagen für den Einsatz im Intercity-Verkehr zu. Im Gegensatz dazu gelten im Fernverkehr vor allem Fahrzeugverbesserungen wie aerodynamische Ausstattungen als entscheidender Faktor für die Reduzierung der CO2-Emissionen in den Triade- und den BRIC-Märkten.
Alle Bereiche der Branche sind gefordert
Der Studie zufolge müssen OEMs und Zulieferer in den Triade-Märkten Allianzen eingehen, um die F&E-Ausgaben zur Entwicklung emissionsarmer Technologien zu stemmen. Darüber hinaus sind Hersteller und Zulieferer gefordert, globale Standards für Komponenten wie Batterien festzulegen, um bedeutende Marktvolumina zu erreichen und so die Kosten zu senken. Zulieferer und OEMs in den BRIC-Ländern müssen sich ähnlichen Herausforderungen stellen wie in den etablierten Triade-Märkten. Sie müssen entscheiden, ob sie zu den Vorreitern und Innovatoren gehören und von einem möglichst frühen Markteintritt profitieren möchten oder ob sie es vorziehen, als Nachzügler Kosten und Risiken zu minimieren, indem sie bereits bewährte Technologien einsetzen. Die Regierungen der einzelnen Staaten müssen nicht nur angemessene CO2-Ziele vorgeben, sondern auch Anreize für die Kunden schaffen und bestehende Gesetzgebungen falls notwendig anpassen, um das größtmögliche Reduktionspotenzial zu ermöglichen.
Kombination verschiedener Technologien zu erwarten
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass keine der aktuell verfügbaren Technologien allein in der Lage sein wird, die CO2-Emissionen der Neufahrzeuge bis 2020 ausreichend zu senken. Die einzige Lösung besteht vielmehr in der Kombination verschiedener Technologien, die je nach Region und Nutzfahrzeugsegment allerdings variieren kann. Dennoch wird die geforderte Senkung des CO2-Ausstoßes nicht allein durch den Einsatz neuer Antriebstechnologien erreicht. Fahrzeugverbesserungen können vor allem im Fernverkehrssegment die CO2-Emissionen der Neufahrzeuge um 15 Prozent oder mehr senken – und sich auch noch in weniger als drei Jahren amortisieren. Dazu gehören aerodynamische Ausstattungen wie Dachspoiler, Seitenschürzen, und rollwiderstandsarme Reifen.
Bei den herkömmlichen Verbrennungsmotoren sind die Technologien in den Triade-Staaten bereits weitgehend optimiert. Deshalb lassen sich hier nur noch Verbesserungen von maximal fünf Prozent erzielen. Die konventionellen Antriebe in den BRIC-Ländern dürften bis 2020 ganz erheblich von den bewährten Technologien in den Triade-Märkten profitieren und die CO2-Emissionen der Fahrzeuge zu geringeren Kosten um 10-20 Prozent reduzieren. Die Ergebnisse im Bereich der Hybrid-Technologie sind vielversprechend – der Kraftstoffverbrauch städtischer Nutzfahrzeuge lässt sich dadurch bis 2020 um bis zu ein Drittel senken. Reine Elektrofahrzeuge werden bis 2020 vor allem im Stadtbusbereich eine Rolle spielen, Brennstoffzellen-Antriebe sind dagegen noch zu teuer. Alternative Kraftstoffe werden eine sehr wichtige Rolle bei der Senkung der CO2-Emissionen spielen, aber Diesel wird bis 2020 weiter die wichtigste Kraftstoffart bleiben.
Bis 2020 werden strikte Vorgaben für CO2-Emissionen bei LKW erwartet, eine Senkung um bis zu 30 Prozent ist realistisch. Dieses Ziel kann aber nur über eine Kombination verschiedener Technologien erreicht werden. So sind radikale Veränderungen im Fahrzeugdesign, beispielsweise bei der Aerodynamik, notwendig. Unter den neuen alternativen Technologien wird bis 2020 nur der Hybridantrieb eine bedeutende Rolle spielen. Damit lässt sich – je nach eingesetzter Technologie – der CO2-Ausstoß im Stadtverkehr um bis zu einem Drittel senken. Diesel wird auch in zehn Jahren nach vor die wichtigste Kraftstoffart sein, der Einsatz alternativer Kraftstoffe wird aber weiter zunehmen. Das sind die Ergebnisse der neuen Roland Berger Studie "Truck Powertrain 2020 – Mastering the CO2 Challenge", für die über 50 Interviews mit führenden Managern und Branchenexperten auf der ganzen Welt geführt wurden.
Die Entwicklung neuer alternativer Antriebstechnologien ist unerlässlich, um die Abhängigkeit vom Öl zu reduzieren und die Auswirkungen der Treibhausgase einzudämmen. Nur mit dem kombinierten Einsatz von Hybrid- und Elektroantrieben, Brennstoffzellen und alternativen Kraftstoffen, der weiteren Optimierung herkömmlicher Verbrennungsmotoren sowie zusätzlichen Fahrzeugverbesserungen lässt sich die angestrebte Reduzierung der CO2-Emissionen verwirklichen. Es steht eine breite Palette potenzieller Antriebstechnologien zur Verfügung, um die ambitionierten Ziele der Regierungen zur Senkung der CO2-Emissionen zu erreichen. Doch nicht alle diese Technologien werden tatsächlich Eingang in die Serienproduktion finden. Externe Faktoren wie Lobby-Arbeit, technische Entwicklungen in anderen Branchen und die geschickte Nutzung von Kooperationen und Allianzen werden mit darüber entscheiden, welcher Technologie-Mix sich künftig in der Nutzfahrzeugindustrie durchsetzen wird.
Hybrid-Antriebe werden sich bis 2020 in bestimmten Segmenten etablieren
Alle Sektoren sind zum Handeln aufgerufen, um die ambitionierten, von der International Energy Agency (IEA) kalkulierten Ziele zu erfüllen. Aufgrund des Interesses der Städte an umweltfreundlichen Fahrzeugen ist bis 2020 mit der Einführung von Hybridantrieben bei Stadtbussen und städtischen Nutzfahrzeugen zu rechnen. Dieser Trend trifft, wenn auch in geringerem Maße, auch auf Lastkraftwagen für den Einsatz im Intercity-Verkehr zu. Im Gegensatz dazu gelten im Fernverkehr vor allem Fahrzeugverbesserungen wie aerodynamische Ausstattungen als entscheidender Faktor für die Reduzierung der CO2-Emissionen in den Triade- und den BRIC-Märkten.
Alle Bereiche der Branche sind gefordert
Der Studie zufolge müssen OEMs und Zulieferer in den Triade-Märkten Allianzen eingehen, um die F&E-Ausgaben zur Entwicklung emissionsarmer Technologien zu stemmen. Darüber hinaus sind Hersteller und Zulieferer gefordert, globale Standards für Komponenten wie Batterien festzulegen, um bedeutende Marktvolumina zu erreichen und so die Kosten zu senken. Zulieferer und OEMs in den BRIC-Ländern müssen sich ähnlichen Herausforderungen stellen wie in den etablierten Triade-Märkten. Sie müssen entscheiden, ob sie zu den Vorreitern und Innovatoren gehören und von einem möglichst frühen Markteintritt profitieren möchten oder ob sie es vorziehen, als Nachzügler Kosten und Risiken zu minimieren, indem sie bereits bewährte Technologien einsetzen. Die Regierungen der einzelnen Staaten müssen nicht nur angemessene CO2-Ziele vorgeben, sondern auch Anreize für die Kunden schaffen und bestehende Gesetzgebungen falls notwendig anpassen, um das größtmögliche Reduktionspotenzial zu ermöglichen.
Kombination verschiedener Technologien zu erwarten
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass keine der aktuell verfügbaren Technologien allein in der Lage sein wird, die CO2-Emissionen der Neufahrzeuge bis 2020 ausreichend zu senken. Die einzige Lösung besteht vielmehr in der Kombination verschiedener Technologien, die je nach Region und Nutzfahrzeugsegment allerdings variieren kann. Dennoch wird die geforderte Senkung des CO2-Ausstoßes nicht allein durch den Einsatz neuer Antriebstechnologien erreicht. Fahrzeugverbesserungen können vor allem im Fernverkehrssegment die CO2-Emissionen der Neufahrzeuge um 15 Prozent oder mehr senken – und sich auch noch in weniger als drei Jahren amortisieren. Dazu gehören aerodynamische Ausstattungen wie Dachspoiler, Seitenschürzen, und rollwiderstandsarme Reifen.
Bei den herkömmlichen Verbrennungsmotoren sind die Technologien in den Triade-Staaten bereits weitgehend optimiert. Deshalb lassen sich hier nur noch Verbesserungen von maximal fünf Prozent erzielen. Die konventionellen Antriebe in den BRIC-Ländern dürften bis 2020 ganz erheblich von den bewährten Technologien in den Triade-Märkten profitieren und die CO2-Emissionen der Fahrzeuge zu geringeren Kosten um 10-20 Prozent reduzieren. Die Ergebnisse im Bereich der Hybrid-Technologie sind vielversprechend – der Kraftstoffverbrauch städtischer Nutzfahrzeuge lässt sich dadurch bis 2020 um bis zu ein Drittel senken. Reine Elektrofahrzeuge werden bis 2020 vor allem im Stadtbusbereich eine Rolle spielen, Brennstoffzellen-Antriebe sind dagegen noch zu teuer. Alternative Kraftstoffe werden eine sehr wichtige Rolle bei der Senkung der CO2-Emissionen spielen, aber Diesel wird bis 2020 weiter die wichtigste Kraftstoffart bleiben.
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