Oil and Gas Companies Lead Southeast Europe Top 100 Ranking
SeeNews und Roland Berger untersuchen die größten Unternehmen der Region
Öl- und Gasunternehmen führen in der Kategorie Gesamtertrag 2008 das zweite Jahresranking der 100 wichtigsten Unternehmen in Südosteuropa an. Erstellt hat das Ranking der Informationsdienst SeeNews in einer strategischen Partnerschaft mit Roland Berger Strategy Consultants. Auf den ersten sieben Plätzen der Bestenliste rangieren Unternehmen der Öl- und Gasindustrie, angeführt von dem größten rumänischen Ölkonzern Petrom. Das Ranking SEE TOP 100 erfasst für die Region Südosteuropa die größten Unternehmen außerhalb des Finanzsektors. Gelistet wurden dabei Unternehmen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Rumänien, Serbien und Slowenien.
"Zum zweiten Mal haben SeeNews und Roland Berger für südosteuropäische Unter-nehmen in den Kategorien Gesamtertrag und Nettogewinn ein Ranking erstellt. Grundlage hierfür war eine Datenbasis von rund 1000 Unternehmen aus der Region", erklärt Dr. Vladimir Preveden, Managing Partner des Zagreber Büros von Roland Berger. Gewinner des Rankings ist der Ölkonzern Petrom, an dem der österreichi-sche Energieriese OMV eine Mehrheitsbeteiligung hält. Das Petrom-Geschäftsjahr 2008 endete mit einem Gesamtertrag von 4,85 Mrd. EUR, verglichen mit 3,6 Mrd. EUR im Jahr 2007. Der Nettogewinn des Unternehmens sank mit rund 257 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (rund 493 Mio. EUR) jedoch fast um die Hälfte. 2008 hat Petrom rund 1,5 Mrd. EUR investiert. Platz 2 in der Kategorie Gesamtertrag erzielte im Ranking 2009 die kroatische Öl- und Gasfirma Industrija Nafte (INA), die im letzten Jahr noch auf Platz 1 lag. 2008 belief sich die Gesamtertrag des Unternehmens auf 3,65 Mrd. EUR, gegenüber 3,28 Mrd. EUR im Vorjahr. Trotz dieser Ertragszuwächse musste INA im vergangenen Jahr einen Verlust von 142 Mio. EUR hinnehmen. Der Nettogewinn des Unternehmens lag im Jahr 2007 noch bei rund 164 Mio. EUR. Die Gründe für die Verluste im Gasgeschäft der INA, deren größter Anteilseigner der ungarische Mineralölkonzern MOL ist, liegen in der Preisdeckelung durch die kroatische Regierung. Lukoil Neftochim, die einzige Ölraffinerie Bulgariens, deren Mehrheitseigner der russische Ölriese Lukoil ist, konnte sich mit einem Gesamtertrag von 3,646 Mrd. EUR im Jahr 2008 (2007: 2,96 Mrd. EUR) Platz 3 des Rankings 2009 sichern. Die Raffinerie schloss das Geschäftsjahr 2008 mit einem Nettoverlust von rund 242 Mio. EUR ab (2007: 53 Mio. EUR Nettogewinn) und führte die Verluste auf die Volatilität der weltweiten Ölpreise zurück.
"Zur Ermittlung der am schnellsten wachsenden Unternehmen haben wir uns für die Kennzahlen Gesamtertrag und Nettogewinn entschieden, da sie die verschiedenen Aspekte des Wachstumspotenzials von Unternehmen am besten aufzeigen", so Kiril Girginov, geschäftsführender Herausgeber von SEE TOP 100. In der Kategorie Ge-samtertrag führt der slowenische Ölprodukthändler Salbatring International mit einer auf das Jahr umgerechneten Ertragssteigerung von 937% auf 610 Mrd. EUR das Ranking an. Der rumänische Stromversorger Electrica ist dagegen der Gewinner in der Gruppe der am schnellsten wachsenden Unternehmen in punkto Nettogewinn. Verantwortlich für den plötzlichen Gewinnanstieg auf 306 Mio. EUR gegenüber 271.000 EUR im Jahr 2007 ist der einmalige Gewinnbeitrag aus dem Verkauf des Konzernunternehmens Electrica Muntenia Sud.
Für die 50 größten Banken Südosteuropas hat SeeNews in diesem Jahr ein separa-tes Ranking erstellt. "Um die tatsächliche Größe der Banken aufzuzeigen, haben wir sie getrennt aufgeführt. Für sie liefert der Gesamtertrag keine gültige Kennzahl zur Leistungsbewertung. Deshalb haben wir stattdessen das Gesamtvermögen 2008 als Bewertungskriterium zugrunde gelegt", erläutert Denitsa Koseva, geschäftsführende Herausgeberin von SEE TOP 100. Sieger der TOP 50-Liste ist die größte sloweni-sche Bank Nova Ljubljanska Banka (NLB), die Ende 2008 über ein Gesamtvermögen von 18,9 Mrd. EUR verfügte. NLB hat Niederlassungen in 16 europäischen Ländern, hierunter sieben in der Region Südosteuropa. Das größte rumänische Kreditinstitut Banca Comerciala Romana (BCR) rangiert mit einem Gesamtvermögen von 17,3 Mrd. EUR auf Platz 2. Die BCR war mit 510,8 Mrd. EUR im Jahr 2008 auch die Bank mit dem höchsten Nettogewinn in der Region Südosteuropa. BRD, der rumänische Zweig der französischen Bankengruppe Société Générale, kam mit einem Gesamt-vermögen von 12,8 Mrd. EUR auf Platz 3 unter den 50 führenden Banken Südosteu-ropas. Außerdem erreichte die Bank in der Kategorie Nettogewinn mit insgesamt 393,4 Mio. EUR (2008) Platz 2 der Liste.
SeeNews hat für die 50 führenden Unternehmen zudem ein Ranking in der Kategorie Gesamtertrag pro Einwohner erstellt. Traditionell wird dieses Ranking von den Unter-nehmen aus Slowenien angeführt, da das Land nur knapp über zwei Millionen Ein-wohner hat. Führend in dieser Kategorie ist in der Liste der SEE TOP 50-Unternehmen dieses Jahr der slowenische Börsenspitzenreiter und Treibstoff-Retailer Petrol d.d., gefolgt von dem größten slowenischen Lebensmittel-Einzel¬händler Mercator, der kroatischen Öl- und Gasgesellschaft INA und dem slowenischen Automobilhersteller Revoz, ein Unternehmen der französischen Firma Renault. Neben dem Ranking der Top-100-Unternehmen in Südosteuropa hat SeeNews auch zum zweiten Mal in Folge die fünf führenden Industriebranchen der Region ermittelt. "SEE Industrial" führt alle im Jahr 2008 erwirtschafteten Erträge sämtlicher Unternehmen einer bestimmten Branche der SEE TOP 100 auf und stellt hinsichtlich der kumulierten Erträge ein Ranking der fünf leistungsstärksten Branchen auf.
Der größte Sektor war im Jahr 2008 demnach die Erdöl-/Erdgasindustrie mit einem Anteil von 37 % der von den Top-100-Unternehmen erwirtschafteten Gesamterträge. Gefolgt wurde dieser Industriezweig von der Branche der Stromerzeuger bzw. des Energie- und Gasvertriebs mit einem Anteil von 15,6 % der Gesamterträge. Der dritt-größte Sektor war der Groß- bzw. Einzelhandel mit einem Anteil von 11,3 % und einer Rentabilität von 1,2 %.
Öl- und Gasunternehmen führen in der Kategorie Gesamtertrag 2008 das zweite Jahresranking der 100 wichtigsten Unternehmen in Südosteuropa an. Erstellt hat das Ranking der Informationsdienst SeeNews in einer strategischen Partnerschaft mit Roland Berger Strategy Consultants. Auf den ersten sieben Plätzen der Bestenliste rangieren Unternehmen der Öl- und Gasindustrie, angeführt von dem größten rumänischen Ölkonzern Petrom. Das Ranking SEE TOP 100 erfasst für die Region Südosteuropa die größten Unternehmen außerhalb des Finanzsektors. Gelistet wurden dabei Unternehmen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Rumänien, Serbien und Slowenien.
"Zum zweiten Mal haben SeeNews und Roland Berger für südosteuropäische Unter-nehmen in den Kategorien Gesamtertrag und Nettogewinn ein Ranking erstellt. Grundlage hierfür war eine Datenbasis von rund 1000 Unternehmen aus der Region", erklärt Dr. Vladimir Preveden, Managing Partner des Zagreber Büros von Roland Berger. Gewinner des Rankings ist der Ölkonzern Petrom, an dem der österreichi-sche Energieriese OMV eine Mehrheitsbeteiligung hält. Das Petrom-Geschäftsjahr 2008 endete mit einem Gesamtertrag von 4,85 Mrd. EUR, verglichen mit 3,6 Mrd. EUR im Jahr 2007. Der Nettogewinn des Unternehmens sank mit rund 257 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (rund 493 Mio. EUR) jedoch fast um die Hälfte. 2008 hat Petrom rund 1,5 Mrd. EUR investiert. Platz 2 in der Kategorie Gesamtertrag erzielte im Ranking 2009 die kroatische Öl- und Gasfirma Industrija Nafte (INA), die im letzten Jahr noch auf Platz 1 lag. 2008 belief sich die Gesamtertrag des Unternehmens auf 3,65 Mrd. EUR, gegenüber 3,28 Mrd. EUR im Vorjahr. Trotz dieser Ertragszuwächse musste INA im vergangenen Jahr einen Verlust von 142 Mio. EUR hinnehmen. Der Nettogewinn des Unternehmens lag im Jahr 2007 noch bei rund 164 Mio. EUR. Die Gründe für die Verluste im Gasgeschäft der INA, deren größter Anteilseigner der ungarische Mineralölkonzern MOL ist, liegen in der Preisdeckelung durch die kroatische Regierung. Lukoil Neftochim, die einzige Ölraffinerie Bulgariens, deren Mehrheitseigner der russische Ölriese Lukoil ist, konnte sich mit einem Gesamtertrag von 3,646 Mrd. EUR im Jahr 2008 (2007: 2,96 Mrd. EUR) Platz 3 des Rankings 2009 sichern. Die Raffinerie schloss das Geschäftsjahr 2008 mit einem Nettoverlust von rund 242 Mio. EUR ab (2007: 53 Mio. EUR Nettogewinn) und führte die Verluste auf die Volatilität der weltweiten Ölpreise zurück.
"Zur Ermittlung der am schnellsten wachsenden Unternehmen haben wir uns für die Kennzahlen Gesamtertrag und Nettogewinn entschieden, da sie die verschiedenen Aspekte des Wachstumspotenzials von Unternehmen am besten aufzeigen", so Kiril Girginov, geschäftsführender Herausgeber von SEE TOP 100. In der Kategorie Ge-samtertrag führt der slowenische Ölprodukthändler Salbatring International mit einer auf das Jahr umgerechneten Ertragssteigerung von 937% auf 610 Mrd. EUR das Ranking an. Der rumänische Stromversorger Electrica ist dagegen der Gewinner in der Gruppe der am schnellsten wachsenden Unternehmen in punkto Nettogewinn. Verantwortlich für den plötzlichen Gewinnanstieg auf 306 Mio. EUR gegenüber 271.000 EUR im Jahr 2007 ist der einmalige Gewinnbeitrag aus dem Verkauf des Konzernunternehmens Electrica Muntenia Sud.
Für die 50 größten Banken Südosteuropas hat SeeNews in diesem Jahr ein separa-tes Ranking erstellt. "Um die tatsächliche Größe der Banken aufzuzeigen, haben wir sie getrennt aufgeführt. Für sie liefert der Gesamtertrag keine gültige Kennzahl zur Leistungsbewertung. Deshalb haben wir stattdessen das Gesamtvermögen 2008 als Bewertungskriterium zugrunde gelegt", erläutert Denitsa Koseva, geschäftsführende Herausgeberin von SEE TOP 100. Sieger der TOP 50-Liste ist die größte sloweni-sche Bank Nova Ljubljanska Banka (NLB), die Ende 2008 über ein Gesamtvermögen von 18,9 Mrd. EUR verfügte. NLB hat Niederlassungen in 16 europäischen Ländern, hierunter sieben in der Region Südosteuropa. Das größte rumänische Kreditinstitut Banca Comerciala Romana (BCR) rangiert mit einem Gesamtvermögen von 17,3 Mrd. EUR auf Platz 2. Die BCR war mit 510,8 Mrd. EUR im Jahr 2008 auch die Bank mit dem höchsten Nettogewinn in der Region Südosteuropa. BRD, der rumänische Zweig der französischen Bankengruppe Société Générale, kam mit einem Gesamt-vermögen von 12,8 Mrd. EUR auf Platz 3 unter den 50 führenden Banken Südosteu-ropas. Außerdem erreichte die Bank in der Kategorie Nettogewinn mit insgesamt 393,4 Mio. EUR (2008) Platz 2 der Liste.
SeeNews hat für die 50 führenden Unternehmen zudem ein Ranking in der Kategorie Gesamtertrag pro Einwohner erstellt. Traditionell wird dieses Ranking von den Unter-nehmen aus Slowenien angeführt, da das Land nur knapp über zwei Millionen Ein-wohner hat. Führend in dieser Kategorie ist in der Liste der SEE TOP 50-Unternehmen dieses Jahr der slowenische Börsenspitzenreiter und Treibstoff-Retailer Petrol d.d., gefolgt von dem größten slowenischen Lebensmittel-Einzel¬händler Mercator, der kroatischen Öl- und Gasgesellschaft INA und dem slowenischen Automobilhersteller Revoz, ein Unternehmen der französischen Firma Renault. Neben dem Ranking der Top-100-Unternehmen in Südosteuropa hat SeeNews auch zum zweiten Mal in Folge die fünf führenden Industriebranchen der Region ermittelt. "SEE Industrial" führt alle im Jahr 2008 erwirtschafteten Erträge sämtlicher Unternehmen einer bestimmten Branche der SEE TOP 100 auf und stellt hinsichtlich der kumulierten Erträge ein Ranking der fünf leistungsstärksten Branchen auf.
Der größte Sektor war im Jahr 2008 demnach die Erdöl-/Erdgasindustrie mit einem Anteil von 37 % der von den Top-100-Unternehmen erwirtschafteten Gesamterträge. Gefolgt wurde dieser Industriezweig von der Branche der Stromerzeuger bzw. des Energie- und Gasvertriebs mit einem Anteil von 15,6 % der Gesamterträge. Der dritt-größte Sektor war der Groß- bzw. Einzelhandel mit einem Anteil von 11,3 % und einer Rentabilität von 1,2 %.
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