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ÖSTERREICH
 
 

Restrukturierungen in Mittel- und Osteuropa

Präsentation der Studienergebnisse

Aufgrund der Finanzkrise und ungelösten strukturellen Problemen wächst der Bedarf an Restrukturierungen in Mittel- und Osteuropa (MOE). Unternehmen in der Region reagieren zunehmend rascher auf Krisen, in vielen Fällen fehlen aber noch entsprechende Frühwarnsysteme. Bei der Sanierung setzen sie hauptsächlich auf Umsatzsteigerung und eine Verringerung der Materialkosten. Die Reduzierung der Personalkosten steht – im Gegensatz zu Westeuropa – (noch) nicht im Mittelpunkt. Problematisch bleibt der geringe Eigenkapitalanteil der Unternehmen in MOE. Das sind die Ergebnisse der Studie "Restructuring in CEE", die am 19. November von Managing Partner Mag. Rupert Petry im Rahmen des "CE Business Clubs" gemeinsam mit der Erste Bank vorgestellt wurde.

Rund 90 Gäste diskutierten unter der Leitung von FORMAT-Wirtschaftsredakteurin Dr. Miriam Koch mit Mag. Klaus Bergsmann (Erste Group Bank AG, Head of Group Initiatives), Prof. Dr. Zoran Jašić (Botschafter der Republik Kroatien) und Prok. Ernest Schinewitz (Brenntag CEE GmbH, Finanzdirektor) unterschiedliche Aspekte dieses topaktuellen Themas. Denn 69 Prozent der befragten MOE-Unternehmen haben in den vergangen drei Jahren Restrukturierungsmaßnahmen durchgeführt. Ein Wert der durch die Finanzkrise zunehmen wird. Hauptgrund für Restrukturierungen ist die Reorganisation von Unternehmensstrukturen und -prozessen, gefolgt von Kostensenkungsmaßnahmen und der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Diese Reihenfolge ist die gleiche wie in Westeuropa.
19.11.2008
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